Zwei Geschichten, ein Lager. Zwei Abteilungen, ein Spirit. Zwei Wochen Lager, eine Idee.
Das SoLa war ein Lager der Superlative. Gemeinsam mit der Pfadiabteilung Thalwil Langnau (pfadi-thala.ch) haben wir die erste Woche verbracht und auch unsere Burg aufgebaut, die man auf manchen Bildern sieht. Das Lager fand an der Goldküste in der Gemeinde Herrliberg statt, wie sich’s gehört mit Seeblick.
Wolfstufe
Geschichte folgt…
Pfadi-/Piostufe
Auszüge aus dem Album/Tagebuch
Tag 1
Wir sind am Bahnhof von der Wache abgeholt worden. Wir mussten den Rucksack den ganzen Weg schleppen! Nach dem uns der König begrüsst hatte, haben wir uns eingerichtet. Dannach haben wir ein paar Spiele im Wald gespielt, um unser Königreich ein bisschen auszukundschaften. Zum z’8 gab es Spaghettiplausch.
Tag 2
Ein Zelt wurde gepflöckelt und es sah dannach aus wie ein Tippi. Bei Wiederaufbau konnten wir Rehe auf der Wiese sehen! Vor dem zMittag (Fachitas) haben wir Schwerter und Pfeilbogen gebastelt um den Ansprüchen unseres Königs gerecht zu werden. In der Nacht wurde die Burg nämlich von Angreifern in brauner Rüstung angegriffen. Wir haben ihm bei der Abwehr nicht geholfen, weshalb wir diese Waffen gebaut haben. Wir wissen nun auch, dass der König seine Frau betrügt mit Kräuterfrau Agnes!
Tag 3
Am Morgen haben wir dem Pestarzt einen Besuch abgestattet, weil unsere Leiter schwarze Flecken und heftigen Husten hatten. Der Pestarzt hat uns geraten den Lagerplatz möglichst schnell zu verlassen, damit wir nicht infisziert werden. Wir haben rekapituliert, wie eine Karte funktioniert und welche Wege man (nicht) entlang wandern sollte. Da es ein Hike mit Übernachtung war wurde zusätzlich über Sicherheit und Prävention gesprochen.
Nach dem zMittag (Älplermaggronen) ging es dann für die 6 Gruppen ab auf den Weg. Und gegen den Abend, fast schon Nacht gelang es dann auch den letzten Gruppen, einen Schlafplatz zu finden.
Zum zNacht gab es für alle Gruppen Staldencreme und Ravioli.
Tag 4
Wir gingen auf eine Reise, weil wir die Pest hatten. Deswegen mussten wir ein Heilmittel suchen. Unser zNacht war eine Büchse Ravioli und leckere Staldencreme. Am nächsten Tag sind wir zum Stadelhofen angereist und haben dort ein Stadtgame gespielt mit verschiedenen Challenges. Später sind wir ins Freibad nach Zumikon und haben uns erfrischt. Zum zNacht gab es Pad Thai.
Tag 5
Wir wurden zu lang gewecken mit Musik. Nach dem zMorge (es hat Rührei gegeben, mmh) ging die Königin crashout, weil der richtige König im Kerker eingesperrt ist. Sie ist seit Anfang der Woche vom Fluch der Kräuterfrau Agnes besetzt war. Wir flüchteten von der Burg und haben uns in einem Geländegame um Verpflegung gekümmert. Danach haben wir für die Rückeroberung der Burg trainiert und den König Morgerath (böse) abgelenkt. Die Burg konnte somit vom bösen König befreit werden. Nun regiert König Oswald wieder.
Nach dem zNacht gab es noch ein Lagergericht, das von unseren Pios organisiert wurde. Es wurde so manche Bestrafung ausgesprochen.
Es folgt die letzte gemeinsame Nacht von ThaLa und Seuzach.
Tag 6
Wir haben vorige Zelte abgebaut und unseren Zeltplatz aufgeräumt. Der Wunsch nach einer zusätzlichen Lagerwoche mit ThaLa wird laut, vor allem aus der Wolfstufe(-nleitung). Die Wölfe von Seuzach dürfen noch eine weitere Nacht bleiben.
Zum zNacht gab es (endlich) wieder Fleisch: Höenli mit Ghackets. Mhhh!
Nach den Ämtlis haben wir noch ein Werwölfle gespielt. Es waren alle sehr müde, weshalb wir früh ins Bett gingen. (Ausser die Leiter, für ein Kampf gegen das Bünzlitum ists nie zu spät…)
…zweite Woche beginnt…
Tag 7
Nach unserem zMorge as usual halfen wir unseren Wölfli, ihre Zelte zusammenzupacken. Zum guten Glück stiess der Waldläufer noch dazu und lehrte uns etwas über die Flora und Fauna in Schweizer Wäldern. Am Nachmittag ging es weiter mit dem Besuchstag. Es kamen viele Eltern und die Kinder konnten unseren Lagerplatz präsentieren. Unser König Oswald nutzte natürlich die Chance und veranstaltete königliche Spiele (Reiter auf Reiter ab/Rossstall)
Au diesen Tag zum zNacht gab es extrem feines Essen: Rösti mit Bratwurst und Zwiebelsauce. Nachher ging das ewige Furzen los…
Tag 8
Heute in der Nacht hat uns der Hofchronist geweckt. Das Orakel sagt nur noch Dummheiten weiss. Es war nicht mehr zu gebrauchen. Wir mussten ihm Gedichte vortragen, Songs singen und eine Dorfszene spielen. Zum Schluss weisssagte es eine einigermassen sinnvolle Sache: es fällt etwas vom Himmel.
Und tatsächlich ist unser König Oswald von der Burg heruntergefallen, als er sein zMorge essen wollte. Tot. Noch in seinem gestrichenen Brötli liegend wurde er mit der Barre abtransportiert.
Nach unserem zMittag (Chässpätzli) wurden uns verschiedene Ausbildungsmöglichkriten vorgestellt. Nun kam der traurigste Teil für die Königsfamilie: ihr Vater wurde abgedankt. Alle legtem zum Schluss der Reden ihre Rosen nieder.
Am Abend, leider ohne Feuer, haben einige ihr Pfadiversprechen abgelegt. Als Feuerersatz haben wir eine BiPi-Statue gebaut.
Tag 9
Heute ist die Krönung des neuen Königs Humperdinck. Damit dieser einen kraftprotzenden Eindruck hinterlassen kann, haben wir ein bisschen Morgensport gemacht.
Nach dem zMorge hatten die TNs Zeit, sich eine kleine Darbietung für die Krönungszeremonie zu überlegen. Der angehende König hatte auch seine Sorgen: er könnte Opfer eines Attentats werden. Darum haben wir ein Königsvölk gespielt und so geübt, den König zu beschützen.
Die TNs hatten am Tag zuvor ausgewählt welchen individuellen Lehrgang sie absolvieren wollen. Dieser begann nun. Entweder Sport, Küche oder Sanität.
Am Nachmittag haven wir uns erneut mit einem möglichen Attentat auseinander gesetzt. Wie könnten wir ihn fesseln, seine Spuren verfilgen oder Erste Hilfe leiste.
Am Avend kam dann die feierliche Krönung. Dem neuen König Humperdinck von Herrliberg wurden alle königlichen Insignien überreicht und wir durften Darbietungen unsere TNs geniessen.
Natürlich gab es nach der Krönung auch einen feinen zNacht!
Tag 10
Nach dem zMorge stand eines fest: wir wollten uns bei den Vorfahren von Humperdinck bednken, dass er dem Königreich so viel Land geschenkt hat. Darum begaben wir uns auf einen Tagesausflug zur Ruine. Hunperdinck sprach dort eine Rede und war danach sichtlich gerührt.
Zu unserer Erfrischung sind wir noch weiter an den Zürisee gewandert und haben uns dort erholt.
Tag 11
Humperdinck hängt am Morgen mit einem Confibrötli im Seil. Die Wachen hatten das Gefühl, er sei abgestürzt und weckten darum die TNs. Die Königin ist sich sicher, dass er endlich eine Frau haben soll, damit er einen Erben hat, wenn er wieder Dummheiten begeht.
Vir dem zMittag ging es dann auch noch weiter mit dem zweiten Teil des Lehrgangs.
Die Königin übergab uns am Nachmittag eine immens lange Liste mit Anforderungen an eine neue Königin. Die TNs absolvierten diese Aufgaben in Gruppen für eine Leitungsperson aka Königin-Anwärter/in.
In der Nacht wurden wir erneut geweckt. Ein Dorfbewohner wurde entführt und musste nun von den Anwärter/innen befreit werden.
Tag 12
Am morgen weinte der Prinz. Er weckte uns mit seinem Geheule, weil er nicht zufrieden ist mit seiner neuen Frau. Er will sie nicht heiraten. Der erste Ritter hat einen Einfall: Damit der König seine wahre Liebe heiraten kann, muss die Verfassung geändert werden. In der Verfassung steht nämlich, dass die neue Königin durch Casting ausgewählt werden soll. Wir wussten nicht, wo diese Verfassung versteckt lag und statteten darum dem Orakel erneut einen Besuch ab. Das Orakel war gar nicht erfreut, es half uns aber dennoch mit einer Schnitzeljagd. Schlussendlich lag das versiegelte Papierstück an der BiPi-Statue.
Am Nachmittag war wieder Zeit für den letzten Teil des Lehrgangs vor der Abschlussprüfung.
Damit wir an der Hochzeit von Humperdinck und Peaches nicht ohne Tanzkenntnisse da stehen, haben wir den Walzer geübt. Mal schauen, ob es dann auch an der Hochzeit alle können. Danach haben wir auch noch ein Klatschtheater gespielt. Herausgekommen sind sehr lustige Szenen, wenn auch die Teilnahme der Leitpersonen und Keo am grössten war.
Nach einem feinen zNacht (Carbonara/Pesto) veranstaltete der König ein “die wahre Liebe” aka Herzblatt mit den Königin-Anwärter/innen.
In der Dunkelheit war es dann Zeit für ein Night Game. Die TNs mussten ihre Kumpanen finden, aber konnten sich nie sicher sein, ob sie einem Lügner gegenüberstehen. Ein kompliziertes aber spannendes Spiel. Vielleicht spielen wir das auch mal an einer normalen Aktivität.
Tag 13
Heute war DER Tag für unseren König Humperdinck. Doch am Morgen hat er ein bisschen Angst vor seiner Hochzeit. Darum haben wir mit ihm Sport getrieben und die Ängste gebannt. Danach war es Zeit für Schmuck auf dem Zeremoniegelände. Dabei resultierte auch eine wertvolle Kunstausstellung, die mehrmals weggewindet wurde.
Nach dem zMittag (öpis feins…) schlossen alle noch ihren Lehrgang ab.
Die Prinzessin wurde am Nachmittag von den abgelenkten Wachen nicht sehr gut beschützt, weshalb sie von Morgerath (König aus der ersten Woche) im Kerker gefangen genommen wurde. Darum übten wir zuerst Techniken zum Anschleichen, Tragen und zum Suchen. Anschliessend konnten wir sie erfolgreich entfesseln und den Alt-König hügeln (Delta hügle!)
Nun war schon Abend! Die Zeremonie fing an, alle waren still. Wer kam da als Mann von Peaches? Es war nicht der König, sondern der 1. Ritter. Offenbar gab es Konflikte zwischen dem König und Peaches. Na gut, dann weiter im Programm:
- Bindung
- Schlagen zum Ritter inkl. Übergabe der Orden
- Ehegelübde
- Ja ich will!
- Übergabe der Krone
- Torte












































